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-======Durchsatz====== 
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-===== Durchsatzberechnung ===== 
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-Wird der Durchsatz oder die Dosierzeit in den Verfahrensparametern vorgegeben, so erfolgt grundsätzlich keine Neuberechnung des Durchsatzes, sondern alle weiteren Berechnungen werden mit dem vorgegebenen Durchsatz durchgeführt.  
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-<details><summary>**nur PSI**</summary> 
-Für die Durchsatz- bzw. Dosierzeitberechnung wird für jede Schneckenstellung zwischen der vorderen und hinteren Schneckenstellung ein Temperaturprofil benötigt. Hierzu wird der Dosierweg in Elemente mit der Länge von 0.1 * Durchmesser unterteilt, um welche die Schnecke zurückgezogen wird. Für diesen Weg wird dann die jeweils benötigte Dosierzeit bestimmt. Diese einzelnen Zeiten werden aufsummiert und als Dosierzeit zu dem vorgegebenen Dosierweg ausgegeben. 
-</details> 
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-Standardmäßig wird für die Durchsatzberechnung ein lineares Temperaturprofil, beginnend von der Trichtervorderkante mit $T_G$ / $T_K$ bis zur Schneckenspitze mit der vorgegebenen Massetemperatur, angenommen (siehe auch [[berechnungen:einfache_berechnung|notwendige Prozessparameter]]). 
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-<details><summary>**nur Entgasungsschnecken**</summary> 
-Eine Ausnahme bilden hier die Entgasungsschnecken, bei denen der Ort der vorgegebenen Massetemperatur bereits auf den Anfang der Entgasungszone gelegt wird. Anschließend bleibt der Temperaturverlauf konstant. 
-Bei Entgasungsmaschinen errechnet sich der Durchsatz lediglich auf der Basis der Geometrie der ersten Schneckenstufe, wobei der Gegendruck an der Entgasungsstelle entsprechend den physikalischen Gegebenheiten auf 1 bar gesetzt wird. 
-</details> 
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-Im ersten Schritt wird die gesamte Druckdifferenz (vorgegebener Gegendruck abzüglich Trichterdruck) auf alle Schneckenzonen (ausgenommen Scher- und Mischteile) angenommen und somit ein erster Massedurchsatz bestimmt. Ausgehend von diesem Massedurchsatz wird der Druckverlust über alle Scher- und Mischteile berechnet und von der Druckdifferenz abgezogen, sodass ein vereinfachter linearer Druckgradient über alle Einzugs-, (De-)Kompressions-, Metering- und Barrierezonen erhalten wird. Mit diesem Druckgradient wird in einem iterativen Prozess der Durchsatz berechnet, welcher wiederum den Druckverlust über die vorliegenden Scher- und Mischteile beeinflusst. Ebenfalls kann über die iterative Berechnung ein durchsatzabhängiger Gegendruck (siehe [[eingabe_eines_werkzeugs:eingabe_eines_werkzeugs_mit_geometriedaten|Vorgabe eines Werkzeuges]]) berücksichtigt werden.