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| berechnungen:durchsatz [2024/10/24 15:00] – cschall | berechnungen:durchsatz [2026/09/17 08:47] (aktuell) – gelöscht - Externe Bearbeitung (Unbekanntes Datum) 127.0.0.1 | ||
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| - | ======Durchsatz====== | ||
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| - | ===== Durchsatzberechnung ===== | ||
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| - | Wird der Durchsatz oder die Dosierzeit in den Verfahrensparametern vorgegeben, so erfolgt grundsätzlich keine Neuberechnung des Durchsatzes, | ||
| - | Der folgende Inhalt beschreibt die schmelzedominierte Durchsatzberechnung. Wird eine Nutbuchse im Prozess verwendet, so bestimmt diese den Durchsatz (s. [[berechnungen: | ||
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| - | Standardmäßig wird für die Durchsatzberechnung ein lineares Temperaturprofil, | ||
| - | Zunächst wird die Bezugszone bestimmt, diese ist die Schneckenzone (kein Scher- oder Mischteil) mit der geringsten Kanaltiefe. Die Bezugszone wird verwendet um die dort vorliegende mittlere Schergeschwindigkeit zu bestimmen. Diese Schergeschwindigkeit dient dazu, die aktuellen rheologischen Materialdaten zu ermitteln. Hierbei wird folgendermaßen vorgegangen: | ||
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| - | Eine Ausnahme bilden hier die Entgasungsschnecken, | ||
| - | Bei Entgasungsmaschinen errechnet sich der Durchsatz lediglich auf der Basis der Geometrie der ersten Schneckenstufe, | ||
| - | Die Bezugszone muss bei Entgasungsschnecken VOR der ersten Entgasungszone liegen. | ||
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| - | Im ersten Schritt wird die gesamte Druckdifferenz (vorgegebener Gegendruck abzüglich Trichterdruck) auf alle Schneckenzonen (ausgenommen Scher- und Mischteile) angenommen und somit ein erster Massedurchsatz bestimmt. Ausgehend von diesem Massedurchsatz wird der Druckverlust über alle Scher- und Mischteile sowie der Rückstromsperre (nur PSI) berechnet und von der Druckdifferenz abgezogen, sodass ein vereinfachter linearer Druckgradient über alle Einzugs-, (De-)Kompressions-, | ||
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| - | Zu Beginn der Berechnung der Dosierzeit steht die Schnecke in der vorderen Schneckenstellung und wird dann jeweils um 0.1 * Durchmesser zurückgezogen. Dadurch verkürzt sich die Länge der Einzugszone um diesen Betrag und jeder Schneckenstellung wird ein neues Temperaturprofil zugeordnet. Für die Schneckenstellung werden die Kenngrößen der Durchsatzgleichung bestimmt und anschließend der Durchsatz berechnet. Die Proportionalität zwischen Schneckenrücklaufgeschwindigkeit und dem im Schneckenvorraum geförderten Schmelzestrom ermöglicht nun die Bestimmung der Schneckenrücklaufgeschwindigkeit unter Benutzung der Querschnittsflächen des Zylinders. Teilt man die Verschiebung der Schnecke durch die ermittelte Schneckenrücklaufgeschwindigkeit, | ||
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| - | Voraussetzung für die Durchsatzberechnung ist: | ||
| - | * Eine definierte Schneckengeometrie, | ||
| - | * Ein definierter [[eingabe_der_zylinderdaten: | ||
| - | * Das [[materialdaten: | ||
| - | * Die [[materialdaten: | ||
| - | * Des Weiteren sind die [[materialdaten: | ||
| - | * Die [[eingabe_der_verfahrensparameter: | ||
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| - | ===Weitere Themen=== | ||
| - | * [[berechnungen: | ||
| - | * [[berechnungen: | ||
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