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einleitung [2025/12/17 09:41] neelesteinleitung [2026/01/28 14:16] (aktuell) – [Materialdaten] pka
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-====== Übersicht und Struktur ======+====== Allgemeine Informationen und Struktur ======
  
 ===== Übersicht ===== ===== Übersicht =====
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 Nach dem Starten von SIGMA präsentiert sich die Anwendung wie in der folgenden Abbildung links. Am linken Rand befindet sich im oberen Teil eine Exploreransicht des zur Zeit geöffneten Projekts. Dieser Bereich ist mit Projektdaten überschrieben und in der folgenden Abbildung rechts noch einmal vergrößert dargestellt. Hier sind die wichtigsten zur Simulation benötigten Daten übersichtlich dargestellt. Nach dem Starten von SIGMA präsentiert sich die Anwendung wie in der folgenden Abbildung links. Am linken Rand befindet sich im oberen Teil eine Exploreransicht des zur Zeit geöffneten Projekts. Dieser Bereich ist mit Projektdaten überschrieben und in der folgenden Abbildung rechts noch einmal vergrößert dargestellt. Hier sind die wichtigsten zur Simulation benötigten Daten übersichtlich dargestellt.
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 {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_001.png?nolink |}} {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_001.png?nolink |}}
-===== Projekdaten ===== 
  
-Ein //Projekt// (Kapitel Erste Schritte) im Sinne von SIGMA dient zur Strukturierung verschiedener von SIGMA erzeugter und benötigter Dateien und ist ein Verzeichnis auf Dateiebene. Im Wesentlichen enthält ein Projekt verschiedene //Prozesse//.+===== Projektdaten =====
  
-Ein //Prozess// (Kapitel Prozess erstellenist die grundlegende Arbeits- und Simulationseinheit von SIGMA und fasst alle zur Simulation benötigten Daten zu einer Einheit zusammenDie wichtigsten Bestandteile eines Prozesses sind:+Ein **Projekt** (Kapitel [[erste_schritte]]im Sinne von SIGMA dient zur Strukturierung verschiedener von SIGMA erzeugter und benötigter Dateien und ist ein Verzeichnis auf Dateiebene. Im Wesentlichen enthält ein Projekt verschiedene //Prozesse//.
  
-  *Maschinenkonfiguration (Kapitel Eingabe der Maschinenparameter und Konfiguration): Die Maschinenkonfiguration beschreibt charakteristische Eigenschaften einer konkreten Maschine sowie alle vorhandenen Maschinenelemente. +Ein **Prozess** (Kapitel [[erste_schritte:prozess_erstellen]]) ist die grundlegende Arbeits- und Simulationseinheit von SIGMA und fasst alle zur Simulation benötigten Daten zu einer Einheit zusammen. Die wichtigsten Bestandteile eines Prozesses sind: 
-  *Zylinderkonfiguration (Kapitel Eingabe der Zylinderelemente): Die Zylinderkonfiguration definiert den konkreten Aufbau eines Zylinders aus den in der Maschinenkonfiguration definierten Elementen für diesen Prozess. + 
-  *Schneckenkonfiguration (Kapitel Schneckenelemente): Die Schneckenkonfiguration definiert den konkreten Versuchsaufbau einer Schneckengeometrie aus den definierten Elementen für einen Prozess. +  ***Maschinenkonfiguration** (Kapitel [[eingabe_der_maschinenparameter_und_konfiguration]]): Die Maschinenkonfiguration beschreibt charakteristische Eigenschaften einer konkreten Maschine sowie alle vorhandenen Maschinenelemente. 
-  *Verfahrensparameter (Kapitel Simulation) mit Materialdaten (Kapitel Materialdaten): Die Verfahrensparameter definieren Zylindertemperierung und zugegebene Materialien. Die konkreten Materialdaten jedoch werden in einer getrennten Datei gespeichert und sind kein integraler Bestandteil der Verfahrensparameter. +  ***Zylinderkonfiguration** (Kapitel [[eingabe_der_maschinenparameter_und_konfiguration:eingabe_der_zylinderelemente]]): Die Zylinderkonfiguration definiert den konkreten Aufbau eines Zylinders aus den in der Maschinenkonfiguration definierten Elementen für diesen Prozess. 
-  *Werkzeug (Kapitel Werkzeug-Modul): Falls dem Prozess ein Werkzeug zugewiesen wurde, definiert dieses eine Düse, mit welcher der Druck an der Schneckenspitze abgeschätzt werden kann.+  ***Schneckenkonfiguration** (Kapitel [[eingabe_der_maschinenparameter_und_konfiguration:schneckenelemente]]): Die Schneckenkonfiguration definiert den konkreten Versuchsaufbau einer Schneckengeometrie aus den definierten Elementen für einen Prozess. 
 +  ***Verfahrensparameter** (Kapitel [[simulation]]) mit Materialdaten (Kapitel [[materialdaten]]): Die Verfahrensparameter definieren Zylindertemperierung und zugegebene Materialien. Die konkreten **Materialdaten** jedoch werden in einer getrennten Datei gespeichert und sind kein integraler Bestandteil der Verfahrensparameter. 
 +  ***Werkzeug** (Kapitel [[eingabe_der_maschinenparameter_und_konfiguration:werkzeug]]): Falls dem Prozess ein Werkzeug zugewiesen wurde, definiert dieses eine Düse, mit welcher der Druck an der Schneckenspitze abgeschätzt werden kann.
  
 Diese aufgeführten Datensätze sind keine integralen Bestandteile eines Prozesses, sondern werden in unterschiedlichen, voneinander unabhängigen Dateien gespeichert. Auf diese Weise können mehrere Prozesse eines Projekts dieselbe Maschinenkonfiguration nutzen und lediglich im konkreten Aufbau oder in den Verfahrensparametern variieren. So nutzen die //Beispielprozesse// alle die //Maschine Example.mas//. Diese aufgeführten Datensätze sind keine integralen Bestandteile eines Prozesses, sondern werden in unterschiedlichen, voneinander unabhängigen Dateien gespeichert. Auf diese Weise können mehrere Prozesse eines Projekts dieselbe Maschinenkonfiguration nutzen und lediglich im konkreten Aufbau oder in den Verfahrensparametern variieren. So nutzen die //Beispielprozesse// alle die //Maschine Example.mas//.
  
-Diese Struktur findet sich auch in der Exploreransicht des Projektes in der nachfolgenden Abbildung wieder. Dort sind unter dem geöffneten Prozess-Knoten noch die Knoten //Berechnungseinstellungen// (Kapitel Berechnung), Ergebnisse (Kapitel Grafische Darstellung) und //Versuchsdaten// (Kapitel Versuchsdatenverwaltung) zu sehen. Außerdem sind die drei beschriebenen Konfigurationen zu dem Punkt //Maschine// zusammengefasst.+Diese Struktur findet sich auch in der Exploreransicht des Projektes in der nachfolgenden Abbildung wieder. Dort sind unter dem geöffneten Prozess-Knoten noch die Knoten //Berechnungseinstellungen// (Kapitel [[simulation:berechnung]]), Ergebnisse (Kapitel [[grafische_darstellung]]) und //Versuchsdaten// (Kapitel [[versuchsdatenverwaltung]]) zu sehen. Außerdem sind die drei beschriebenen Konfigurationen zu dem Punkt //Maschine// zusammengefasst.
  
 {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_002.png?nolink |}} {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_002.png?nolink |}}
  
  
-**Abbildung:** Benutzungsoberfläche Projekt +Durch Aktivieren eines Knotens (mittels Doppelklick oder Return) in der Exploreransicht wird eine entsprechende Aktion ausgeführt. Für die meisten Elemente bedeutet das, dass der Dialog zur Modifikation der charakteristischen Daten dieses Elements angezeigt wird und das Element bearbeitet werden kann. Für die Konfiguration der Maschine nennt sich dieser Dialog //Maschinenkonfiguration// und ist ein Teil der //visuellen Maschinenkonfiguration// (Kapitel [[eingabe_der_maschinenparameter_und_konfiguration]]). Durch diese Art der direkten Bearbeitung simulationsrelevanter Daten werden die bereits berechneten Ergebnisse gelöscht und die modifizierten Daten stehen für nachfolgende Simulationen zur Verfügung. Wenn Daten auf diese Weise verändert werden und deshalb nicht mehr mit ursprünglichen in der Datei gespeicherten Werten übereinstimmen, werden diese mit einem Sternchen markiert, um zu kennzeichnen, dass diese Daten noch nicht gespeichert wurden. Ist ein Eintrag mit einem Ausrufungszeichen gekennzeichnet, verweist das darauf, dass fehlerhafte Daten eingegeben wurden, die entsprechenden Einträge sollten vor einer Prozessberechnung geprüft werden.
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-Durch Aktivieren eines Knotens (mittels Doppelklick oder Return) in der Exploreransicht wird eine entsprechende Aktion ausgeführt. Für die meisten Elemente bedeutet das, dass der Dialog zur Modifikation der charakteristischen Daten dieses Elements angezeigt wird und das Element bearbeitet werden kann. Für die Konfiguration der Maschine nennt sich dieser Dialog //Maschinenkonfiguration// und ist ein Teil der //visuellen Maschinenkonfiguration// (Kapitel Eingabe der Maschinenparameter und Konfiguration). Durch diese Art der direkten Bearbeitung simulationsrelevanter Daten werden die bereits berechneten Ergebnisse gelöscht und die modifizierten Daten stehen für nachfolgende Simulationen zur Verfügung. Wenn Daten auf diese Weise verändert werden und deshalb nicht mehr mit ursprünglichen in der Datei gespeicherten Werten übereinstimmen, werden diese mit einem Sternchen markiert, um zu kennzeichnen, dass diese Daten noch nicht gespeichert wurden. Ist ein Eintrag mit einem Ausrufungszeichen gekennzeichnet, verweist das darauf, dass fehlerhafte Daten eingegeben wurden, die entsprechenden Einträge sollten vor einer Prozessberechnung geprüft werden+
  
 ===== Prozessfenster ===== ===== Prozessfenster =====
-Durch Aktivieren eines Prozesses wird ein Fenster, das alle Informationen zu den Ergebnissen dieses Prozesses darstellt, innerhalb der freien Fläche geöffnet. //Abbildung: Benutzungsoberfläche Projekt// zeigt zwei solcher Prozessfenster. Der obere Teil wird durch die Simulationsergebnisse, die in verschiedenen Diagrammen (Kapitel Grafische Darstellung) dargestellt werden können, eingenommen. Im unteren Teil wird die aktuelle Maschine, bestehend aus Zylinder- und Schneckenkonfiguration, dargestellt. Die grafische Maschine wird mit den Daten der Verfahrensparameter (Zylindertemperaturen und Materialstufen) in Textform angereichert. Sofern vorhanden werden auch Versuchsdaten angezeigt (Kapitel Versuchsdatenverwaltung).+Durch Aktivieren eines Prozesses wird ein Fenster, das alle Informationen zu den Ergebnissen dieses Prozesses darstellt, innerhalb der freien Fläche geöffnet. Der obere Teil wird durch die Simulationsergebnisse, die in verschiedenen Diagrammen (Kapitel [[grafische_darstellung]]) dargestellt werden können, eingenommen. Im unteren Teil wird die aktuelle Maschine, bestehend aus Zylinder- und Schneckenkonfiguration, dargestellt. Die grafische Maschine wird mit den Daten der Verfahrensparameter (Zylindertemperaturen und Materialstufen) in Textform angereichert. Sofern vorhanden werden auch Versuchsdaten angezeigt (Kapitel [[versuchsdatenverwaltung]]).
  
-In SIGMA gibt es außerdem die Möglichkeit, sogenannte //Batchprozesse// (s. Kapitel Batchprozess erstellen) zu erstellen, die sich wie Normalprozesse verhalten, jedoch zu einer Konfiguration unterschiedliche Verfahrensparameter besitzen. In diesem Fall werden in diesem Fenster nur die Verfahrensparameter des Basisprozesses angezeigt, und die Diagramme visualisieren mehrere Verläufe.+In SIGMA gibt es außerdem die Möglichkeit, sogenannte //Batchprozesse// (Kapitel Batchprozess erstellen) zu erstellen, die sich wie Normalprozesse verhalten, jedoch zu einer Konfiguration unterschiedliche Verfahrensparameter besitzen. In diesem Fall werden in diesem Fenster nur die Verfahrensparameter des Basisprozesses angezeigt, und die Diagramme visualisieren mehrere Verläufe.
  
 Fährt man mit der Maus über die an der abgebildeten Schneckendarstellung angegebenen Zahlenwerte für Zylindertemperatur oder Materialstufe, so ändern diese ihre Darstellung von Ziffern zu Verweisen, und die betreffenden Verfahrensparameter können direkt modifiziert werden. Fährt man mit der Maus über die an der abgebildeten Schneckendarstellung angegebenen Zahlenwerte für Zylindertemperatur oder Materialstufe, so ändern diese ihre Darstellung von Ziffern zu Verweisen, und die betreffenden Verfahrensparameter können direkt modifiziert werden.
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 Der obere linke Bereich enthält neben den oben beschriebenen Projektdaten auch eine Reiterkarte für //Materialdaten//. Materialdaten sind grundlegend für jede Simulation und sollten immer äußerst korrekt gemessen und eingegeben werden. SIGMA bietet deshalb die Möglichkeit, direkt auf die relationale Datenbank //des Programms zur Auswertung und Verwaltung von Materialdaten// (PAM) zuzugreifen. PAM ist Bestandteil jeder SIGMA Distribution und bietet die Möglichkeit der einfachen Auswertung gemessener Materialdaten. Der obere linke Bereich enthält neben den oben beschriebenen Projektdaten auch eine Reiterkarte für //Materialdaten//. Materialdaten sind grundlegend für jede Simulation und sollten immer äußerst korrekt gemessen und eingegeben werden. SIGMA bietet deshalb die Möglichkeit, direkt auf die relationale Datenbank //des Programms zur Auswertung und Verwaltung von Materialdaten// (PAM) zuzugreifen. PAM ist Bestandteil jeder SIGMA Distribution und bietet die Möglichkeit der einfachen Auswertung gemessener Materialdaten.
  
-Diese Reiterkarte ist noch einmal in zwei Bereiche aufgeteilt, (nachfolgende Abbildung rechts) die Polymere (Kapitel Reine Polymere), Polymerblends (Kapitel Mischungen) und gefüllte Polymere (Kapitel Gefülltes Polymer) einer verbundenen Datenbank respektive des aktuellen Projektverzeichnisses auflisten. Mit welcher Materialdatenbank SIGMA verbunden werden soll, kann über die Optionen (Kapitel Optionen) eingestellt werden.+Diese Reiterkarte ist noch einmal in zwei Bereiche aufgeteilt, (nachfolgende Abbildung rechts) die Polymere (Kapitel [[materialdaten:reine_polymere_uebersicht]]), Polymerblends (Kapitel [[materialdaten:mischungen]]) und gefüllte Polymere (Kapitel [[materialdaten:mischungen:gefuelltes_polymer]]) einer verbundenen Datenbank respektive des aktuellen Projektverzeichnisses auflisten. Mit welcher Materialdatenbank SIGMA verbunden werden soll, kann über die Optionen (Kapitel [[optionen]]) eingestellt werden.
  
 {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_003.png?nolink |}} {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_003.png?nolink |}}
  
-**Abbildung:** Benutzeroberfläche Material 
  
 Ist keine Datenbank angegeben, so ist die Liste der Materialien aus der Datenbank nicht zu sehen. Stattdessen sind ein entsprechender Hinweis und eine Schaltfläche zum Verbinden mit einer Datenbank sichtbar. Durch Drücken der Schaltfläche können Sie sich mit einer beliebigen Datenbank verbinden. Ist keine Datenbank angegeben, so ist die Liste der Materialien aus der Datenbank nicht zu sehen. Stattdessen sind ein entsprechender Hinweis und eine Schaltfläche zum Verbinden mit einer Datenbank sichtbar. Durch Drücken der Schaltfläche können Sie sich mit einer beliebigen Datenbank verbinden.
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 {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_004.png?nolink |}} {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_004.png?nolink |}}
-**Abbildung:** Reiterkarte Maschinen 
  
 {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_005.png?nolink |}} {{ :einleitung:de_sigma150_dlg_einleitung_uebersicht_und_struktur_von_sigma_005.png?nolink |}}
  
-**Abbildung:** Maschinendatenbank erstellen 
  
 Wenn nicht anders eingestellt, muss in das Kästchen //Verbinden als:// immer „sysdba“ und als Kennwort „masterkey“ eingegeben werden. Nach Bestätigen mit //OK// ist die Datenbank erstellt. Wenn nicht anders eingestellt, muss in das Kästchen //Verbinden als:// immer „sysdba“ und als Kennwort „masterkey“ eingegeben werden. Nach Bestätigen mit //OK// ist die Datenbank erstellt.