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| grundlagenhandbuch:materialkenngroessen [2026/08/14 14:46] – [Materialdegradation von Polypropylen auf dem gleichläufigen Doppelschneckenextruder] paal | grundlagenhandbuch:materialkenngroessen [2026/08/15 11:57] (aktuell) – [Bedeutung] deppe2 | ||
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| Ermittelt wird das austretende Volumen bzw. die Masse der Polymerschmelze (des sogenannten Extrudats) als Funktion der Zeit [[grundlagenhandbuch: | Ermittelt wird das austretende Volumen bzw. die Masse der Polymerschmelze (des sogenannten Extrudats) als Funktion der Zeit [[grundlagenhandbuch: | ||
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| Die ausgeflossene Schmelzemasse wird durch Abscheiden des Flüssigkeitsstranges in vorgegebenen Zeitabständen und Wiegen bestimmt. Als modifizierten Schmelzeindex benutzt man verstärkt den Volumenfließindex MVI/MVR, der das in 10 Minuten extrudierte Schmelzevolumen angibt. Ein wesentlicher Vorteil der Schmelze-Volumenfließrate MVR liegt in der einfachen Messung des Kolbenwegs bei bekanntem Kolbendurchmesser zur Bestimmung des ausgetretenen Schmelzevolumens. Im Gegensatz dazu müssen bei der Schmelze-Massefließrate MFR die abgestochenen Schmelzestränge gewogen werden und es entsteht ein zusätzlicher Aufwand für die Handhabung. Aus diesem Grund kommt die Messung der Massefließrate erst zum Einsatz, wenn die Ermittlung des Schmelzevolumens bei Problemen während der Umsetzung nicht durchzuführen ist. | Die ausgeflossene Schmelzemasse wird durch Abscheiden des Flüssigkeitsstranges in vorgegebenen Zeitabständen und Wiegen bestimmt. Als modifizierten Schmelzeindex benutzt man verstärkt den Volumenfließindex MVI/MVR, der das in 10 Minuten extrudierte Schmelzevolumen angibt. Ein wesentlicher Vorteil der Schmelze-Volumenfließrate MVR liegt in der einfachen Messung des Kolbenwegs bei bekanntem Kolbendurchmesser zur Bestimmung des ausgetretenen Schmelzevolumens. Im Gegensatz dazu müssen bei der Schmelze-Massefließrate MFR die abgestochenen Schmelzestränge gewogen werden und es entsteht ein zusätzlicher Aufwand für die Handhabung. Aus diesem Grund kommt die Messung der Massefließrate erst zum Einsatz, wenn die Ermittlung des Schmelzevolumens bei Problemen während der Umsetzung nicht durchzuführen ist. | ||
| - | Um MFI-Werte untereinander vergleichen zu können, muss dessen Wert immer zusätzlich mit dem verwendeten Gewicht und der jeweiligen Prüftemperatur angegeben werden. Die Angabe MFI 190/2,16 bedeutet beispielsweise, | + | Um MFI-Werte untereinander vergleichen zu können, muss dessen Wert immer zusätzlich mit dem verwendeten Gewicht und der jeweiligen Prüftemperatur angegeben werden. Die Angabe MFI 190/2,16 bedeutet beispielsweise, |
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| - | Zudem wurde zur Berechnung des Materialabbaus an jeder Stützstelle die Verweilzeitdifferenz zwischen zwei Stützstellen in die Gleichung integriert. Für die Berechnung des Abbauqoutienten | + | Zudem wurde zur Berechnung des Materialabbaus an jeder Stützstelle die Verweilzeitdifferenz zwischen zwei Stützstellen in die Gleichung integriert. Für die Berechnung des Abbauquotienten |
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| Analog dazu ergibt sich für die logarithmische Mischungsregel (Arrhenius): | Analog dazu ergibt sich für die logarithmische Mischungsregel (Arrhenius): | ||
| - | $$\log \eta_{MIX\,2} = w_1 \cdot \log \eta_{1.1} + w_2 \cdot \log \eta_{2.1}\tag{28}$$ | + | $$\log \eta_{MIX\,1} = w_1 \cdot \log \eta_{1.1} + w_2 \cdot \log \eta_{2.1}\tag{28}$$ |
| $$\log \eta_{MIX\, | $$\log \eta_{MIX\, | ||
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| $$c_{MIX} = w_1 \cdot c_1 + w_2 \cdot c_2\tag{37}$$ | $$c_{MIX} = w_1 \cdot c_1 + w_2 \cdot c_2\tag{37}$$ | ||
| - | wobei den Gewichtsanteilen und den spezifischen Wärmekapazitäten der Einzel- bzw. zugesetzten Komponenten entspricht. | + | wobei $w$ den Gewichtsanteilen und $c$ den spezifischen Wärmekapazitäten der Einzel- bzw. zugesetzten Komponenten entspricht. |
| Der spezifische Wärmekapazitätswert $c_{0.MIX}$ der Mischung ergibt sich somit zu: | Der spezifische Wärmekapazitätswert $c_{0.MIX}$ der Mischung ergibt sich somit zu: | ||
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| Damit kann die Grenzflächen- oder Oberflächenspannung aus den Werten zweier Durchmesser sowie den Schmelzedichten berechnet werden. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass sich der Schmelzetropfen mit seiner umgebenden Phase im Gleichgewichtszustand befindet. Bei niedrigviskosen Newton' | Damit kann die Grenzflächen- oder Oberflächenspannung aus den Werten zweier Durchmesser sowie den Schmelzedichten berechnet werden. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass sich der Schmelzetropfen mit seiner umgebenden Phase im Gleichgewichtszustand befindet. Bei niedrigviskosen Newton' | ||
| - | Abgesehen vom optischen Aufwand ist diese Methode apparativ einfach, erfordert in der Praxis jedoch erhebliches Geschick zur Bildung auswertbarer Tropfen. Des weiteren | + | Abgesehen vom optischen Aufwand ist diese Methode apparativ einfach, erfordert in der Praxis jedoch erhebliches Geschick zur Bildung auswertbarer Tropfen. Des Weiteren |
| Das Messprinzip der Methode des " | Das Messprinzip der Methode des " | ||