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| - | ====== Diskretisierung ====== | ||
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| - | ===== Diskretisierung ===== | ||
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| - | Der geschmolzene Polymerstrang wird aus der Maschinendüse in ein Wasserbad geleitet und somit konvektiv abgekühlt (vgl. Abbildung 1). Es befindet sich daher immer die gleiche definierte Stranglänge innerhalb des Kühlwassers, | ||
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| - | **Abbildung** 1: Beispielhafte Kühlstrecke mit zusätzlicher Strangabsaugung und -granulierung | ||
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| - | Um die Temperaturverteilung über die Länge des Strangs und zudem über den Strangquerschnitt zu ermitteln, wird dieser folgendermaßen diskretisiert: | ||
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| - | **Abbildung** 2: Diskretisierung des Strangs | ||
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| - | In Längenrichtung wird der Strang in M Segmente mit dem Laufindex i unterteilt. Da die Zeit bei der instationären Wärmeleitung relevant ist, wird diese über die Kühlstreckenlänge L bzw. die Position x und die Abzugsgeschwindigkeit v ausgedrückt. Das bedeutet konkret, dass der Index i für eine Position x steht, an der sich der Strang bereits eine bestimmte Zeit t in Kontakt zum Kühlmedium befindet. Die Länge der einzelnen Teilintervalle (oder auch die Schrittweite) in Längenrichtung lässt sich mit | ||
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| - | $$\Delta x = \frac{L}{M}$$ **Gleichung 1** | ||
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| - | berechnen. Weiter wird der Querschnitt in radialer Richtung in N Segmente mit dem Laufindex j unterteilt. Hier ergibt sich die Schrittweite mit dem Radius des Stranges R zu: | ||
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| - | $$\Delta r = \frac{R}{N}$$ **Gleichung 2** | ||
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| - | Die gesuchten Temperaturen haben demnach zwei Indizes $(T_{i,j})$ und liegen jeweils in der Mitte der definierten Intervalle, vergleiche Abbildung 2. | ||