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| grundlagenhandbuch:strangabkuehlung:randbedingungen [2025/06/11 10:43] – deppe2 | grundlagenhandbuch:strangabkuehlung:randbedingungen [2026/01/28 11:05] (aktuell) – gelöscht deppe2 | ||
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| - | ====== Randbedingungen ====== | ||
| - | ===== Randbedingungen ===== | ||
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| - | Zunächst wird angenommen, dass die anfängliche Strangtemperatur konstant über den Querschnitt verteilt vorliegt und der Temperatur an der Schneckenspitze bzw. dem Maschinenaustritt entspricht. | ||
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| - | $$T_{0,j} = T_M \text{ für alle j}$$ **Gleichung 15** | ||
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| - | Auf dieser Grundlage und mit Hilfe der im Folgenden beschriebenen Randbedingungen können die Strangtemperaturen über die gesamte Kühlstrecke berechnet werden. | ||
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| - | ==== Randbedingung im Stranginneren ==== | ||
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| - | Für alle Radialsegmente mit dem Index j=1 wird angenommen, dass die beiden Vorgängertemperaturen gleich sind. Hiermit ergibt sich Gleichung 14 zu: | ||
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| - | $$T_{i+1,1} = T_{i,1} + \frac{\Delta x \cdot a}{v_{ab} \cdot R^2} \cdot (T_{i,2} - T_{i,1}) \cdot \frac{3}{2} \cdot N^2$$ **Gleichung 16** | ||
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| - | ==== Randbedingung an Strangoberfläche ==== | ||
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| - | Im letzten Radialsegment bei j=N existiert keine vorhergehende Temperatur mit dem Index j+1. Daher wird an dieser Stelle eine Hilfstemperatur benötigt, die mit der Umgebungstemperatur, | ||
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| - | Es ist anzumerken, dass sich die berechneten Temperaturen jeweils in der Mitte der definierten Segmente befinden, vergleiche Abbildung 2. Das bedeutet, dass für j=N, also das letzte Segment, nicht die Oberflächentemperatur berechnet wird. Die Oberfläche liegt um die Länge verschoben vor, siehe Abbildung 3. Wie die Oberflächentemperatur bestimmt wird, wird in Abschnitt 1.4 erläutert. | ||
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| - | Zur Bestimmung der Temperatur in der definierten Hilfsschicht wird die Randbedingung dritter Art (oder auch Newton-Randbedingung) betrachtet, die für den konvektiven Wärmeübergang verwendet wird. Die jeweilige Hilfstemperatur kann hier graphisch ermittelt werden, vergleiche Abbildung 3. [BK97]; [VDI06] | ||
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| - | $$T_{i, | ||
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| - | Mit Hilfe der Steigung zwischen $T_{i,N}$ und $T_U$ kann die Hilfstemperatur $T_{i, | ||
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| - | **Abbildung** 3: Beispielhafte Temperaturverläufe bei i und bei i+1 | ||