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 Für die Herstellung hochwertiger Extrusionsprodukte wie Fasern und Folien werden an die Kunststofffiltration erhebliche Anforderungen gestellt. Hierbei muss der Filter die restlose Entfernung auch kleinster Verunreinigungen aus der Schmelze gewährleisten. Durch Lagerung und Handling des Granulats ist eine Kontaminierung der Schmelze mit kleinen Partikeln wie Metallabrieb oder Staub etc. nicht auszuschließen. Diese führen beim späteren Produkt zu inakzeptablen Qualitätseinbußen oder gar Faden- bzw. Folienabrissen. Für die Herstellung hochwertiger Extrusionsprodukte wie Fasern und Folien werden an die Kunststofffiltration erhebliche Anforderungen gestellt. Hierbei muss der Filter die restlose Entfernung auch kleinster Verunreinigungen aus der Schmelze gewährleisten. Durch Lagerung und Handling des Granulats ist eine Kontaminierung der Schmelze mit kleinen Partikeln wie Metallabrieb oder Staub etc. nicht auszuschließen. Diese führen beim späteren Produkt zu inakzeptablen Qualitätseinbußen oder gar Faden- bzw. Folienabrissen.
  
-Bei der Filtration empfindlicher Kunststoffe oder bei hohen Qualitätsanforderungen an den Filtrationsgrad muss die Verweilzeit und die Verweilzeitverteilung der Schmelze möglichst gering gehalten werden. Zudem kommen nur Filteranordnungen in Frage, bei denen große Filterflächen in kleinen Gehäusevolumina realisiert werden können [[grundlagenhandbuch:werkzeug#literatur |[Hen82]]]. Diese Anforderungen werden durch eine konzentrische Anordnung der Filtereinsätze in Diskusform (Disc-Filter) erfüllt. Die Filtermedien werden dabei auf gelochte Stützkörper gespannt, die den Abfluss der gefilterten Schmelze zum Ausgang des Filtergehäuses ermöglichen.+Bei der Filtration empfindlicher Kunststoffe oder bei hohen Qualitätsanforderungen an den Filtrationsgrad muss die Verweilzeit und die Verweilzeitverteilung der Schmelze möglichst gering gehalten werden. Zudem kommen nur Filteranordnungen in Frage, bei denen große Filterflächen in kleinen Gehäusevolumina realisiert werden können [[grundlagenhandbuch:werkzeug:grossflaechenschmelzefilter#literatur |[Hen82]]]. Diese Anforderungen werden durch eine konzentrische Anordnung der Filtereinsätze in Diskusform (Disc-Filter) erfüllt. Die Filtermedien werden dabei auf gelochte Stützkörper gespannt, die den Abfluss der gefilterten Schmelze zum Ausgang des Filtergehäuses ermöglichen.
  
 +→ [[eingabe_der_maschinenparameter_und_konfiguration:schmelzefilter|Eingabe eines Großflächenschmelzefilter]]
 ==== Geometrie und Bezeichnungen der Schmelzefilter ==== ==== Geometrie und Bezeichnungen der Schmelzefilter ====