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| Flüssigkeiten lassen sich aufgrund ihrer Fließeigenschaften in zwei Gruppen aufteilen: | Flüssigkeiten lassen sich aufgrund ihrer Fließeigenschaften in zwei Gruppen aufteilen: | ||
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| Das Fließverhalten von Kunststoffschmelzen ist in den praktisch vorkommenden Schergeschwindigkeitsbereichen durch die sogenannte Strukturviskosität gekennzeichnet. Sie beschreibt ein von den Newton´schen Fluiden abweichendes Fließverhalten, | Das Fließverhalten von Kunststoffschmelzen ist in den praktisch vorkommenden Schergeschwindigkeitsbereichen durch die sogenannte Strukturviskosität gekennzeichnet. Sie beschreibt ein von den Newton´schen Fluiden abweichendes Fließverhalten, | ||
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| Die Abbildung unten zeigt den prinzipiellen Verlauf der Viskosität in Abhängigkeit von der Schergeschwindigkeit. Für nicht zu große Schergeschwindigkeitsbereiche lässt sich dieses Verhalten durch das empirisch gefundene Potenzfließgesetz nach OSTWALD und DE WAELE beschreiben: | Die Abbildung unten zeigt den prinzipiellen Verlauf der Viskosität in Abhängigkeit von der Schergeschwindigkeit. Für nicht zu große Schergeschwindigkeitsbereiche lässt sich dieses Verhalten durch das empirisch gefundene Potenzfließgesetz nach OSTWALD und DE WAELE beschreiben: | ||
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| beschrieben. Die Konstante $K_0 T$ entspricht dabei der Viskosität bei der Schergeschwindigkeit γ̇ und der Bezugstemperatur $T_0 = 0°C$; auf diese Weise wird die Temperaturabhängigkeit der Viskosität beschrieben. | beschrieben. Die Konstante $K_0 T$ entspricht dabei der Viskosität bei der Schergeschwindigkeit γ̇ und der Bezugstemperatur $T_0 = 0°C$; auf diese Weise wird die Temperaturabhängigkeit der Viskosität beschrieben. | ||
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| Eine bessere Beschreibung über weite Bereiche der Viskositätsfunktion bietet der **Carreau-Ansatz**, | Eine bessere Beschreibung über weite Bereiche der Viskositätsfunktion bietet der **Carreau-Ansatz**, | ||
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| Darin sind $A$ die Nullviskosität, | Darin sind $A$ die Nullviskosität, | ||
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| Darüber hinaus gibt es weitere Ansätze, die sich für bestimmte Anwendungen besser eignen. Im Folgenden sind diese formelmäßig dargestellt: | Darüber hinaus gibt es weitere Ansätze, die sich für bestimmte Anwendungen besser eignen. Im Folgenden sind diese formelmäßig dargestellt: | ||