Wärmeleitfähigkeit

Wärmeleitfähigkeit

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Abbildung: Dialogfeld Thermodynamische Daten

Bei der Wärmeleitung muss zwischen stationären und instationären Temperaturfeldern unterschieden werden. Bei stationären Temperaturfeldern tritt als Stoffwert nur die Wärmeleitfähigkeit $\lambda$ auf. Sie ist temperaturabhängig und für teilkristalline Werkstoffe höher als für amorphe.

Abbildung: Wärmeleitfähigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur

Der einzugebende Wert $\lambda_0$ repräsentiert die Größe, die sich durch die den Schmelzebereich beschreibenden Gerade bei 0 Grad ergibt. Die Steigung der Wärmeleitfähigkeit kann auch negativ sein, dies muss dann durch ein negatives Vorzeichen kenntlich gemacht werden. Bei der Aufschmelzberechnung wird die effektive Temperaturleitfähigkeit des Feststoffs benötigt. Zur Bestimmung dieses Wertes muss die Wärmeleitfähigkeit des Feststoffs eingegeben werden. Weiterhin wird in dieser Maske die Eingabe der Schmelzetemperatur $T_{k,g}$ erwartet. Bei teilkristallinen Werkstoffen wird diese Temperatur als Kristallitschmelztemperatur $T_k$ und bei amorphen Polymeren als Glasübergangstemperatur $T_g$ interpretiert.