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Das Werkzeug-Modul
Steuerpfad: Hauptmenu > Konfiguration > Werkzeug bearbeiten…
Das Werkzeug-Modul dient zum Aufbau eines Werkzeugs vor dem Extruder. Das Werkzeug kann aus verschiedenen Geometrien zusammengesetzt werden. Im Menüpunkt Konfiguration kann zwischen Werkzeug erstellen und Werkzeug laden gewählt werden.
Steuerpfad: Hauptmenu > Konfiguration > Werkzeug erstellen…
Außerdem kann dort ein erstelltes Werkzeug gespeichert werden. Werkzeug laden ruft ein bereits gespeichertes Werkzeug auf. Der Menüpunkt Werkzeug erstellen… öffnet die Werkzeugkonfiguration.
Das Werkzeug wird aus den zur Verfügung stehenden Geometrien aufgebaut. Die gewünschte Geometrie wird über den Button Einfügen ausgewählt. Es erscheint auf der rechten Seite ein Datenblatt, in das die Eigenschaften des Werkzeugs eingegeben werden müssen. Bei allen Geometrien müssen ein Name für den Abschnitt des Werkzeugs und die Anzahl paralleler Elemente eingegeben werden. Letzteres sagt aus, wie viele Austrittsquerschnitte parallel im Werkzeug vorhanden sind. Die geometrischen Größen zur Definition des Werkzeugs sind für jeden Querschnitt unterschiedlich.
Unten links in der Dropdown-Liste können folgende Geometrien ausgewählt werden:
Unten links in der Dropdown-Liste können folgende Geometrien ausgewählt werden:
- Kreisquerschnitt: Hier müssen die Länge und der Durchmesser in mm angegeben werden
- Konischer Kreisquerschnitt: Diese Geometrie ist ähnlich zum Kreisquerschnitt, es müssen aber zwei Durchmesser angegeben werden, einen Durchmesser für den Eintritt und einen für den Austritt der Schmelze
- Rechteckspalt: Bei diesem Element definieren die Größen Länge, Höhe und Breite das Werkzeug
- Konischer Rechteckspalt: Es müssen die Höhe und die Breite jeweils für den Eintritt und den Austritt angegeben werden
- Ringspalt: Diese Geometrie benötigt einen Innen- und Außendurchmesser und die Länge
- Konischer Ringspalt: Wie bei allen konischen Geometrien müssen der Innen- und Außendurchmesser für Eintritt und Austritt einzeln angegeben werden
- Filtermedium: Zur Berechnung des Druckverlusts anhand eines Filters müssen neben der Filterfläche, der Maschenweite und der Anzahl der Medien, auch verschiedene Referenzparameter angegeben werden, die aus praktischen Versuchen bekannt sind. Dabei handelt es sich um den Druckabfall, der bei einem Referenzmassestrom, sowie einer Referenzmassetemperatur gemessen wurde. Sowohl die Referenzwerte als auch der zu berechnende Druckabfall beziehen sich auf eine konstante Maschenweite.
Alle Werkzeugsegmente werden nacheinander definiert, indem man die entsprechende Geometrie einfügt, alle Daten eingibt und die nächste Geometrie einfügt. Dabei ist zu beachten, dass das Werkzeug von der Schneckenspitze zum Werkzeugaustritt aufgebaut wird. Über die Button Position vor und Position zurück kann die Reihenfolge der Werkzeugsegmente beliebig vertauscht werden. Auf diese Weise kann auch ein Teil des Werkzeugs definiert werden, der zwischen zwei schon definierte Geometrien eingefügt werden muss.
Der Button löschen löscht den markierten Teil des Werkzeugaufbaus.
Über den Button Ok schließt man den Aufbau des Werkzeugs ab und gelangt zurück zum Prozess.
Das Werkzeug muss anschließend noch gespeichert werden. Dies geschieht über den Menüpunkt:
Konfiguration > Werkzeug speichern unter…
Grafische Darstellung der Ergebnisse
Wird ein Werkzeug verwendet, kann der Benutzer sich zusätzlich die Schergeschwindigkeit und den Druck im Werkzeug anzeigen lassen. Über den Menüpunkt Schergeschwindigkeit in Grafik kann der Benutzer an das Diagramm gelangen. Anders als in den vorherigen Diagrammen, wird der Verlauf nun über das Werkzeug gezeichnet. Bewegt der Benutzer die Maus über die jeweiligen Werkzeugelemente werden weitere Informationen zu dem Werkzeugelement im Eigenschaftenfenster angezeigt.
Das unterhalb des Diagramms gezeichnete Dreieck symbolisiert die Schneckenspitze. Während ein Rechteckspalt durch ein herkömmliches Rechteck dargestellt wird, illustriert ein Rechteck mit gestrichelter Linie einen Kreisquerschnitt. Ringspalte werden durch ein Rechteck mit schraffierten Streifen in der Mitte gekennzeichnet und alle konischen Elemente werden durch den sich verändernden Durchmesser dargestellt. Ein Filtermedium wird durch eine doppelt schraffierte Fläche beschrieben.
Kreisquerschnitt
Für das Werkzeugelement: Kreisquerschnitt müssen Länge und der Durchmesser in mm angegeben werden. Mit Angabe der Anzahl wird festgelegt wie viele parallele Elemente im Werkzeug existieren.
Konischer Kreisquerschnitt
Ähnlich der Geometrie zum Kreisquerschnitt müssen wieder Länge und Durchmesser angegeben werden. Da beim konischen Kreisquerschnitt die Durchmesser unterschiedlich sein sollten, werden sie in den Dialogfeldern Durchmesser Eintritt (D) und Durchmesser zum Austritt (d) eingegeben. Mit Angabe der Anzahl wird festgelegt wie viele parallele Elemente im Werkzeug existieren.
Rechteckspalt
Bei diesem Element definieren die Größen Länge, Höhe und Breite das Werkzeug. Mit Angabe der Anzahl wird festgelegt wie viele parallele Elemente im Werkzeug existieren.