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Messung von Zugfestigkeiten

Messung von Zugfestigkeiten

Die Abbildung zeigt das Zugfestigkeitsmessgerät nach Parfitt.

Abbildung: Zugfestigkeitsmessgerät nach Parfitt [4]

Hierbei werden die zu untersuchenden Agglomerate in die runde Probenaufnahme gegeben, komprimiert und dann noch getwistet. Unter Twisten versteht man das vom Jenike - Schergerät bekannte Verdrehen des Komprimierungsstabes in der Probenaufnahme, so dass Umlagerungs- und Umorientierungsvorgänge stattfinden können. Nachdem die Probenaufnahme gefüllt ist, werden die beiden Hälften der Probenaufnahme auseinander gezogen und die Kraft, die dazu nötig ist, wird gemessen. Die Zugfestigkeit kann dann aus dem Verhältnis der beim Auseinanderbrechen der Hälften wirkenden Kraft zur Querschnittsfläche des Gerätes berechnet werden. Diese und weitere Testmethoden sind im Detail in [1, 5, 4] beschrieben.

Nachfolgend ist exemplarisch die Zugfestigkeit von Talkum in Abhängigkeit der Porosität aufgetragen.

Abbildung: Zugfestigkeit von Talkum [6]

Die Messungen dieser Werte fanden auf einem Gerät statt, welches prinzipiell dem oben dargestellten ähnelt. Es ist im Detail in [6] beschrieben.