Spezifische Enthalpie
Spezifische Enthalpie
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Abbildung: Dialogfeld Thermodynamische Daten
Die spezifische Enthalpie ergibt sich aus dem Integral der spezifischen Wärmekapazität cp(T) zwischen den Grenzen T₁ und T₂:
$$\Delta h = \int_{T_1}^{T_2} c_p(T) \, dT$$
So erhält man die Wärmemenge, die, bezogen auf die Masseeinheit, benötigt wird, um die Temperatur des Polymers von T₁ auf T₂ zu erhöhen. Bei amorphen Materialien ist ab der Glasübergangstemperatur Tg ein steilerer Anstieg mit der Temperatur zu verzeichnen als bei teilkristallinen.
Abbildung: Spezifische Enthalpie als Funktion der Temperatur
Teilkristalline Werkstoffe weisen dagegen, bedingt durch die Phasenumwandlung, einen stufenartigen Anstieg auf. Die zusätzliche Wärmemenge wird als Aufschmelzenthalpie ΔhA bezeichnet.
Bei der Vorgabe eines amorphen Thermoplasten ist das Feld für die Aufschmelzenthalpie nicht editierbar. Die Enthalpieerhöhung Δh setzt sich bei teilkristallinen Thermoplasten aus der Enthalpieerhöhung des Feststoffes ΔhF und der Aufschmelzenthalpie ΔhA zusammen:
- Teilkristalline Kunststoffe $\Delta h = \Delta h_F + \Delta h_A$
- Amorphe Kunststoffe $\Delta h = \Delta h_F$