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Pre Processing

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Pre Processing

Vorbereiten einer REX3D Simulation

Bevor eine Strömungssimulation durchgeführt werden kann, muss diese wie folgt konfiguriert werden:
Weg 1: Menü: Simulation > REX3D-Konfiguration öffnen
Weg 2: Im Prozessbaum per Doppelklick auf REX3D


In dem erscheinenden Fenster muss ausgewählt werden, ob die Simulation einem bestehenden Prozess zugewiesen werden soll oder ob keine Zuordnung durchgeführt werden soll.

Anschließend öffnet sich folgendes Fenster:

Geometriedaten definieren


In diesem Fenster wird die Simulation konfiguriert. Ist die Konfiguration zuvor einem Prozess zugeordnet worden, sind die verfügbaren Schneckenzone und die Verfahrensparameter entsprechend des Prozesses bereits definiert. Ist die Konfiguration keinem Prozess zugeordnet, müssen diese Einstellungen selbst vorgenommen werden.

Sobald ein Prozess ausgewählt ist, können die darin enthaltenen Schneckenzonen, Scher- und Mischteile ausgewählt werden. In einer Simulation können bis zu drei Schneckenzonen (Hauptelement, Vorgänger, Nachfolger) verwendet werden.
Als Übergang zwischen zwei Elementen kann ein Übergangsbreich (Spalt) definiert werden.

Material definieren

Es wird das jeweilige prozessgebundene, voreingestellte Material angezeigt. Dieses kann durch ein individuelles Material für die numerische Simulation ersetzt werden.

Verfahrensparameter

Die Viskositätsgrenzen werden automatisch aus den definierten Materialdaten ermittelt und müssen nicht modifiziert werden. Desweiteren werden Drehzahl, Durchsatz und Materialtemperatur aus dem Prozess übernommen, können jedoch angepasst werden.
Die Gitterqualität ist standardmäßig auf Grob eingestellt. Sie kann unter Simulationseinstellungen geändert werden. Insgesamt gibt es drei Abstufungen der Gitterqualität. Mit zunehmender Qualität steigt allerdings auch der Rechenbedarf und damit die Dauer einer Simulation.

Eine weitere Standardeinstellung ist die isotherme Simulation. Die Kunststoffschmelze hat in diesem Fall konstant die in der Strömungssimulation unter Verfahrensparameter eingestellte Materialtemperatur.

*todo*

Soll eine nichtisotherme Simulation durchgeführt werden, muss bei den Verfahrensparametern der Haken bei adiabat entfernt werden, um eine Wärmeleitung über die Zylinder- bzw. die Schneckenoberfläche zu simulieren. Gleichzeitig wird dann auch ein Aufheizen des Materials durch Schereintrag berücksichtigt. Eine Simulation mit Temperaturberechnung benötigt deutlich mehr Rechenkapazität und damit auch Rechenzeit als eine isotherme Simulation.

Ist die Konfiguration einem Prozess zugeordnet, kann das Fenster mit einem Klick auf Ok beendet werden. Es erscheint ein Warnhinweis. Dieser macht darauf aufmerksam, dass ein nachträgliches Bearbeiten der Voreinstellungen nicht mehr möglich ist. Mit erneutem Klick auf „Ok“ wird die Konfiguration gespeichert und dem entsprechenden Prozess zugeordnet:

Alternativ kann die erstellte Konfiguration kann über den Button Konfiguration exportieren gespeichert werden. Außerdem ermöglicht der Button Konfiguration importieren Einstellungen aus bereits abgespeicherten Konfigurationen zu übernehmen.

Starten einer REX3D Simulation

Zum Starten der Simulation, muss der Reiter REX3D innerhalb der Projektdaten erweitert werden. Hier werden sämtliche erstellte Extrud3D-Konfigurationen angezeigt, die dem jeweiligen Prozess zugeordnet sind:

Durch einen Doppelklick auf den Namen einer Konfiguration, wird die diese geöffnet:

Hier wird die Anzahl der CPU Kerne eingestellt. Es müssen mindestens 3 CPU Kerne für die Simulation verfügbar sein.

Nun kann die Simulation über den Button Extrud3D Simulation starten begonnen werden. Über den Button i  werden die die notwendigen Hardwareanforderungen angezeigt.